Zum Inhalt (ALT-C)
Zur Navigation (ALT-N)
Zur Startseite (ALT-S)

Gemeinde Ernsgaden  |  E-Mail: rathaus@ernsgaden.de  |  Online: http://www.ernsgaden.de

Aus dem Gemeinderat

Logo

Die derzeitige überhitzte Baukonjunktur und die Material- und Rohstoffkrise machen auch vor den Bauprojekten der Gemeinde Ernsgaden nicht halt. Wie Bürgermeister Hubert Attenberger bei der letzten Sitzung des Gemeinderats mitteilte, haben sich auf die kürzlichen Ausschreibungen zur Fertigstellung der Wohnanlage an der Graf-Ernest-Straße keine Firmen gemeldet. Dabei ging es um die Holzverkleidungen, die Balkon– und Terrassenbeläge sowie die Sichtschutzelemente der Balkone. Und das, obwohl jeweils über zehn Firmen im Rahmen einer beschränkten Ausschreibung beteiligt worden war. Die Bauverwaltung und der Architekt wurde nunmehr vom Gemeinderat beauftragt, auf dem Verhandlungsweg nach geeigneten Unternehmen zu suchen und dem wirtschaftlichsten Bieter die Aufträge zu erteilen. "Wir wollen zeitnah mit unseren Bauwerken fertig werden", so der Bürgermeister. Der Terminplan sollen schließlich eingehalten werden, sowohl für die Wohnanlage als auch für den neuen Kindergarten, "wenn gleich es eng wird". Ob der für September 2021 ins Auge gefasste Fertigstellungstermin für dieses Projekt zu halten sein wird, ist derzeit im Hinblick auf die genannten Schwierigkeiten fraglich.

Ein Zuschlag konnte dennoch erteilt werden, nämlich an die Firma Brandl aus Geisenfeld. Diese liefert für rund 10.500 Euro die Innentüren für die Wohnanlage mit insgesamt elf Zwei– und Drei-Zimmer-Wohnungen.

 

Keine weitere Verkehrsberuhigung gibt es aufgrund eines Beschlusses des Gemeinderats in der Ringstraße. Wie während der Sitzung betont wurde, gilt in dieser Straße bereits "Zone 30", ferner wurden an kritischen Punkten bereits Parkverbotsschilder aufgestellt. Anwohner hatten beantragt, eventuell eine "Spielstraße" auszuweisen. Diese kann jedoch wegen der verkehrsrechtlichen Vorschriften nicht eingerichtet werden. Auch den Einbau von Schwellen, die den Verkehr verlangsamen lehnte der Gemeinderat ab. Die Verkehrsüberwachung sollte jedoch ein Auge auf die Falschparker richten. Generell sah der Gemeinderat die vorhandenen Verkehrsregelungen für die Ringstraße als verhältnismäßig und ausreichend an.

drucken nach oben