Gemeinde Ernsgaden - Entscheidung in Sachen barrierefreie Wohnanlage vertagt
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Entscheidung in Sachen barrierefreie Wohnanlage vertagt

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Der Gemeinderat Ernsgaden hat sich in seiner letzten Zusammenkunft mit der Auswahl eines Architekturbüros für die barrierefreie Wohnanlage an der Graf-Ernest-Straße (ehemaliges Bauhofgelände) beschäftigt. Ein Beschluss wurde jedoch nicht gefasst, da die Vorschläge für die Bebauung "sehr interessant, aber auch sehr verschiedenartig sind", teilte Bürgermeister Karl Huber zum Ergebnis der Sitzung mit. Nach der Beratung, die sowohl öffentlich als auch – wegen Vertragsdetails – nicht-öffentlich stattfand, einigten sich die Räte darauf, die einzelnen Bebauungsmöglichkeiten erst einmal „wirken“ zu lassen. Die Fraktionen des Gemeinderats wollen sich die Details nochmals genauer ansehen voraussichtlich in der nächsten Sitzung des Gemeinderats Anfang September soll eine Entscheidung getroffen werden. Grund dafür sind nach Ansicht von Bürgermeister Karl Huber auch die Kosten des Projekts. War man bisher davon ausgegangen, mit einem Betrag von zwei bis zweieinhalb Mio. € „auszukommen, stehen jetzt prognostizierte Ausgaben vom 2,7-3,2 Mio.€ für 10-12 Wohnungen im Raum. Grund dafür sei die nach wie vor intensive Baukonjunktur, die in den letzten Jahren Preissteigerungen von durchschnittlich mindestens 20-30 Prozent zur Folge hatte.

Kämmerer Anton Hackl wurde in der Sitzung gebeten, das Vorhaben vor dem Hintergrund der staatlichen Wohnungsbauförderung nochmals neu zu beleuchten und in der nächsten Sitzung eine aktualisierte Kalkulation vorzutragen. Wie Bürgermeister Karl Huber betonte, brauche man die Entscheidung „nicht übers Knie zu brechen", da das Zuschussprogramm des Freistaats Bayern wegen der allgemeinen Wohnungsknappheit bis zum Jahr 2025 verlängert wurde.

Claus Maushammer, Mitarbeiter des Bauamts der Verwaltungsgemeinschaft Geisenfeld stellte die "Bebauungsvorschläge A, B und C" der Architekturbüros neutral und anonymisiert vor. Grundlage für die Wohnanlage war zunächst das Konzept des Städteplaners Schwarz aus München, auf dessen Basis das Bauvorhaben verwirklicht werden soll. Die Architekturbüros haben sich in ihren ersten groben Entwürfen mehr oder weniger an diese Vorgabe gehalten, wobei alle Vorschläge darauf abzielen, dass die Bebauung für das 2000 m² große Grundstück nicht zu "wuchtig" wird. So besteht jeder Entwurf aus aus mindestens zwei Gebäuden, die sich jedoch zum Beispiel in der Dachform (Satteldach/Pultdach) und der Gestaltung der Wand– und Fensterflächen sowie der Anordnung der Freiflächen sowie der Carports und Stellplätze unterscheiden. Auch bei der Erschließung des Grundstücks, also von welcher Seite man die Häuser betritt, gibt es Unterschiede.

Ohne große Diskussion genehmigte der Gemeinderat weitere Tagesordnungspunkte zum Baugebiet „An der Hochtraße“ in Knodorf. Der Auftrag für die Erschließungsplanung geht an das Planungsbüro Wipfler in Pfaffenhofen. Mit der Umlegung des Gebiets wurde das Amt für die Digitalisierung, Breitband und Vermessung in Pfaffenhofen beauftragt.

Entwurf Seniorenwohnen

Interessenten können sich im Gemeindehaus bis Ende August über die Entwürfe informieren. Auf Wunsch werden diese gerne erläutert.

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