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Rückblick: "Drei Weiber und oa Gockl" begeisterten das Publikum

Ein Rückblick auf die Aufführungen des Ernsgadener Bauerntheaters im Januar 2018: Sechs ausverkaufte Vorstellungen und ein Publikum, das die Akteure mit Szenenapplaus und anhaltendem Beifall belohnte. Mit dem aktuellen Stück "Drei Weiber und oa Gock´l" ist dem Ernsgadener Bauerntheater ein großer Wurf gelungen.
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Die Besucher des Bauerntheaters amüsierten sich bei auch in diesem Jahr. Hier eine Szene mit Michael Kaczmarek und Matthias Kolbe.
Männer in Frauenkleidern haben die Lacher fast immer auf ihrer Seite. Nicht nur im Fasching und im Film, sondern auch auf Theaterbühnen. "Charlys Tante", "Tootsie" oder "Mrs. Doubtfire" lassen grüßen. Und auch, als Michael Kaczmarek, Matthias Kolbe und Stefan Schabenberger in wallenden Gewändern über die Ernsgadener Theaterbretter fegen, gab es im Saal kein Halten mehr. Und wenn dann auch noch der "Kampf der Geschlechter" parodiert wird, was soll dann bei einem erfahrenen Ensemble und einer perfekten Rollenbesetzung noch schief gehen?

Selten in den vergangenen Jahren war eine Aufführung der Ernsgadener Bühne so abwechslungsreich und kurzweilig - und selten haben die Zuschauer so viel gelacht und Szenenapplaus gespendet, wie bei den diesjährigen Aufführungen heuer. Als Zutaten zur flotten Verwechslungskomödie servierte Regisseur Hans Schmid in seinem Erstlingswerk als allein verantwortlicher Spielleiter dem Publikum neben einer witzigen Handlung neun bestens aufgelegte Schauspielerinnen und Schauspieler und ein prächtiges Bühnenbild, für das Alexander Schwenderling verantwortlich zeichnete. Wer dabei war, wird sich gerne daran zurück erinnern!


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Die "Drei Weiber" diskutieren über den "Gock´l"
Bereits die ersten Szenen des Dreiakters - gespickt mit Wortwitz und Situationskomik - ließen erahnen, dass das diesjährige Stück ein Glücksgriff ist. Es beginnt mit geballter "Frauenpower" auf einem urigen Bauernhof, auf dem Männer verpönt sind. Oma Zenta (bestens besetzt mit der versierten Katrin Kersting) führt ein strenges Regiment über ihre beiden Nichten Liesl (Erika Schwenderling in einer deftig-burschikosen Paraderolle) und Irmi (gespielt von der jugendlich-frech wirkenden Lisa Pfeiffer). Das Damentrio hatte sich bisher mit einem gesunden Stallgeruch die Männer erfolgreich vom Leib gehalten - unter dem Motto: "Männer und Frauen passen nur an einer Stelle zusammen: im Familiengrab".

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Der "Gock´l" ist von der Damenwelt umschwärmt

Lediglich Knecht Toni (Daniel Gmeiner als die komödiantische Entdeckung des Abends) ist geduldet. Dieser hat eine seltsame Vorliebe fürs Federvieh und wird nicht für voll genommen, hält er sich doch als selbst ernannter Stellvertreter des Gockels überwiegend im Hühnerstall auf. Er beherrscht als "Möchtegern-Hahn" die Szenerie und ist für so manches perfekt vorgetragene "Kikeriki" gut. Als jedoch der Viehhändler Bertl (Michael Kaczmarek wieder einmal als "Urviech") mit seiner Tochter Mirl (witzig-erfrischend gespielt von Sabine Schmelzer), einer "ledigen Jungfrau”, auf den Hof kommt, wird es turbulent. Gestisch hinreißend und mit ausgefeiltem sprachlichem Wortwitz brüten sie in unnachahmlicher Manier gemeinsam als Hahn und Henne die Eier aus - und das Publikum tobt vor Begeisterung.

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Männer sind umschwämt und werden "gepflegt"
 
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Eine der vielen lustigen Szenen des Stücks 

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Eine witzige Verwechslungskomödie um Männer in Frauenkleidern

Doch dann kommt ein Gewitter auf: Tom (dargestellt vom spielerisch hervorragend aufgelegten Matthias Kolbe) und Ingo (originell-komisch Stefan Schabenberger in Frauenkleidern) sowie die robuste Nachbarin Urschl (Stephanie Wurfbaum, direkt, impulsiv und unnachahmlich wie eh und je) flüchten auf den Hof. Von nun an gerät der eherne Vorsatz der Frauen, niemals etwas mit einem Mann etwas anzufangen, gewaltig ins Wanken. Am Ende kommt -wie immer in diesen Komödien alles ins Lot und es gibt ein Happy End.

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Das Ernsgadener Bauerntheater nach einer der ausverkauften Vorstellungen.

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