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Gemeinde Ernsgaden  |  E-Mail: info@ernsgaden.de  |  Online: http://www.ernsgaden.de

Aus dem Gemeinderat: Gemeinde beschafft ein neues Löschfahrzeug

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Ein neues „Mittleres Löschfahrzeug“ wird die Gemeinde Ernsgaden für die freiwillige Feuerwehr beschaffen. Diesen Grundsatzbeschluss fasste der Gemeinderat bei seiner letzten Sitzung. Das rund 160.000 € teure Fahrzeug soll ein über 30 Jahre altes Tragkraftspritzenfahrzeug ersetzen. Wie Bürgermeister Karl Huber bei der Sitzung mitteilte, gibt es dafür vom Freistaat Bayern einen Zuschuss von rund 50.000 €.
Bei der Sitzung waren auch zahlreiche Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr anwesend und Kommandant Albert Simon stand dem Gemeinderat für Nachfragen zur Verfügung. Er betonte, dass die Freiwillige Feuerwehr sich im Vorfeld intensiv mit der Funktionsweise und der Ausstattung des Fahrzeug befasst habe. Auch den Ausschreibungstext hat die Freiwillige Feuerwehr nach seinen Worten in vielen Stunden erarbeitet. Da das Thema in den vergangenen Jahren auch im Gemeinderat wiederholt diskutiert wurde, ging der Beschluss trotz der bedeutenden Entscheidung verhältnismäßig schnell „über die Bühne“. Wie Kämmerer Hans Thaller erklärte, wird jetzt ein Zuschussantrag bei der Regierung von Oberbayern gestellt und dann erfolgt eine Ausschreibung für die Beschaffung.

Ausrüstung für die Feuerwehr
Weitere „Wünsche“ der Floriansjünger, die "ins Geld gehen" betrafen eine neue Einsatzkleidung sowie Sicherheitshelme, ferner eine mobile Lautsprecheranlage für Gefährdungswarnungen der Bevölkerung und eine Optimierung der Alarmanlage beim Feuerwehrgerätehaus. Weil der Antrag erst kurz vor der Sitzung einging, konnte nicht geklärt werden „ob alles im gemeindlichen Haushalt 2016 Platz hat“, so Bürgermeister Karl Huber. Kämmerer Hans Thaller wurde beauftragt, zu prüfen, ob es im diesjährigen Finanzhaushalt, der derzeit aufgestellt wird, „Spielräume gibt“.

Vakuumkanal
Für rund 10.000 € wird der Strang eins der Vakuumanlage auf seine Dichtigkeit überprüft. Den Auftrag übernimmt eine Spezialfirma, die bereits für die Gemeinde in diesem Bereich tätig war. Damit sollen die Laufzeiten der Vakuumpumpen weiter verkürzt und das Leitungsnetz leistungsfähiger werden. Angesprochen wurde auch die in der Machbarkeitsstudie vorgeschlagene „Zwischenstation“ für den Kanal zwischen Ernsgaden und Knodorf. Zu diesem Projekt findet nach Aussage des Bürgermeisters im April ein weiteres Planungsgespräch mit Entsorgungsexperten statt.

Mülldeponie wird untersucht
Für die Ingenieurleistungen und die analytischen Untersuchungen am ehemaligen Müllplatz am Kirchenweg wurde der Auftrag an die Firma Zerbes aus Petershausen mit Gesamtkosten von rund 21.000 € vergeben. Wie Bürgermeister Karl Huber erläuterte, werden die Untersuchungsarbeiten „noch einige Zeit in Anspruch nehmen“. Das sei eine "langwierige Geschichte, da muss man viel Geduld haben". Aufgrund der Ergebnisse müssen dann mit der Gesellschaft für Altlastensanierung, die im Auftrag des Freistaats Bayern tätig wird, die weiteren Schritte abgestimmt werden.

Neues Spielgerät
Ein neues Spielgerät wird beim Kinderspielplatz zwischen Schule und Friedhof installiert. Die Kosten für das Klettergerät belaufen sich auf rund 7000 € und wurden vom Gemeinderat genehmigt. Von der Investitionen profitiert auch der Kindergarten, der aufgrund der großen Kinderzahl diesen Spielplatz im Rahmen der Betreuung der Ernsgadener Sprösslinge gerne mitbenutzt.

Parken beim Kindergarten
Noch nicht gelöst werden konnte nach Mitteilung von Bürgermeister Karl Huber die Problematik „Parken beim Kindergarten“. Vor allem während der Bring– und Holphase ist dort ein so hohes Verkehrsaufkommen festzustellen, dass das Kindergartenteam und der Elternbeirat Sicherheitsbedenken haben. Der Gemeinderat hatte bei seiner letzten Sitzung bereits beschlossen, entsprechende Einfahrts– bzw. Halteverbote für die Sackgasse „Am Kindergarten“ aufzustellen. Diese Entscheidung konnte jedoch nicht umgesetzt werden, weil nach Rücksprache mit dem Landratsamt und der Polizeiinspektion Geisenfeld die entsprechenden Verkehrsbeschränkungen rechtlich nicht durchsetzbar wären. Möglich sind “nur” genau definierte Halteverbote, die klar und eindeutig ausgeschildert werden müssen. Es sei es nach wie vor der Wunsch „aus dem Kindergarten heraus“, so Huber, hier für eine Verkehrsberuhigung zu sorgen. Deshalb werde eine erneute Ortsbesichtigung stattfinden, bei der die einzelnen Maßnahmen im Detail festgelegt werden sollen. Ziel der Maßnahme sei, dass die Eltern nicht mehr „mit dem Auto bis vor die Kindergartentür fahren“, sondern die Parkmöglichkeiten am Kapellenweg und an der Schule nutzen. Das Kindergartenteam und auch die Gemeinde würden hier auf die "Einsicht und die Vernunft der Eltern hoffen".

 

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