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Gemeinde Ernsgaden  |  E-Mail: info@ernsgaden.de  |  Online: http://www.ernsgaden.de

Wohin mit weiteren Flüchtlingen?

Ernsgaden, 05.09.2015

Die Gemeinde Ernsgaden wird in absehbarer Zeit weitere Asylbewerber und Flüchtlinge aufnehmen müssen. Das Landratsamt die Gemeinde darüber informiert, dass nach wie vor ein großer „Unterbringungsdruck“ besteht. Die Gemeinde muss zusätzlich zu den bereits fünf hier wohnenden unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen zunächst mit bis zu zehn weiteren Personen rechnen, für die eine entsprechende Bleibe zu finden ist.

Trotz intensiver Bemühungen und mehrerer Aufrufe zum Beispiel im Gemeindemagazin und im Internet sind die bisherigen Meldungen nicht ausreichend. Zwei Wohnungen seien angeboten worden, wovon sehr wahrscheinlich nur eine für die Anmietung in Frage kommt. Freie Immobilien sind in Ernsgaden absolute Mangelware, im Gegenteil, in diesem Sektor ist eher schon bei der Wohnungssuche der einheimischen Bevölkerung der Notstand ausgebrochen. Eine Trendwende ist hier nicht in Sicht. Ferner gibt es das Angebot, auf einem privaten voll erschlossenen Bauplatz Container aufzustellen. Diese Option muss, da in einem allgemeinen Wohngebiet liegend, noch sehr genau geprüft werden. Insbesondere müsste das Angebot, wenn man dem Vorschlag näher tritt,  mit den Nachbarn besprochen werden, damit es an dieser Stelle keine Probleme gibt.

Von Seiten der Gemeinde gibt es einige Grundstücke, die zwar möglich wären, um dort Container aufzustellen, allerdings sind diese nur bedingt geeignet. Das Grundstück des alten Bauhofs an der Graf Ernest Straße hat man bereits für eine barrierefreie Seniorenwohnanlage vorgesehen. Am Bauhof/Feuerwehrgerätehaus braucht man dem Platz eigentlich als Lagerfläche und für Übungen und beim Festplatz kann man dort den Laurenzimarkt nicht mehr durchführen, wenn eine Containeranlage für Asylbewerber und Flüchtlinge aufgestellt wird. Ansonsten wäre dieser Platz von der Erschließung her am besten geeignet, weil dort bereits ein Wasser- und Kanalanschluss vorhanden ist.

Eine Option wäre auch eine Fläche am Rand des Sportgeländes, wo am früheren Verkehrserziehungsplatz eine Fläche asphaltiert ist. Dies ist aber abhängig von der Zustimmung des Sportvereins, da die Gemeinde die gesamten Sportanlagen für 99 Jahre in Erbpacht an den Sportverein vergeben und keine unmittelbare „Verfügungsgewalt“ über das Areal hat. Das große freie Grundstück im Gewerbegebiet, das ebenfalls der Gemeinde gehört, stand nicht zur Diskussion. Sollte es wieder erwarten zu einer kurzfristigen Zuweisung von Flüchtlingen kommen, müsste vorübergehend dir Turnhalle der Schule als Notunterkunft aktiviert werden.

Von Seiten des Gemeinderats beschlossen abzuwarten, wie es mit der Belegung der angebotenen Wohnungen aussieht. Ferner soll das Landratsamt seine Planungen konkretisieren, wie viele Container auf den angebotenen Flächen aufgestellt werden müssen.

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