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Gemeinde Ernsgaden  |  E-Mail: info@ernsgaden.de  |  Online: http://www.ernsgaden.de

Polizei Informierte über Schutz gegen Wohnungseinbrüche

Mit Pilzkopfzapfen gegen Einbrecher

Vortrag Polizei Einbruch
Ausmerksam folgten die Senioren dem Vortrag des Referenten

Die Zahl der Wohnungseinbrüche steigt ständig. Deshalb lud das Seniorenteam der Gemeinde Ernsgaden kürzlich zu einem Vortrag, wie man sich gegen Einbrüche besser schützen kann. Alfred Berger von der Polizei in Ingolstadt informierte rund 80 Gäste im Gasthaus Schleibinger über die Möglichkeiten der Vorbeugung.

Jährlich gibt es in Bayern rund 8200 Wohnungseinbrüche, teilte der Referent den Zuhörern mit. Die Einbrecher kommen nach der Feststellung der Polizei oft aus Osteuropa oder den Nachfolgestaaten der Sowjetunion.

 

Viele Menschen sind beunruhigt, besonders auch Seniorinnen und Senioren, die mit der Einbruchssituation oft überfordert sind. Dabei sind es oft nicht nur die Schäden an Haus und Wohnungseinrichtung sowie der Verlust von Werten, sondern auch die psychische Belastungen nach einem derartigen Vorfall.

Wie der Referent betonte, sind die Fenster und Terrassentüren die "Hauptangriffspunkte" bei einem Einbruch in ein Gebäude. Deshalb sollte man bei der Prävention darauf ein besonderes Augenmerk legen.

 

Generell sollte man gekippte Fenster vermeiden, da diese besonders leicht aufgehebelt werden können. Aber auch geschlossene Fenster sind oft ein Problem, wenn diese recht alt und mit schlechten oder einfachen Beschlägen versehen sind. Diese können oft in weniger als 15 Sekunden aufgebrochen werden. Wenn das Fenster einen "Angriff" eines Einbrechers für eine längere Zeit übersteht, ist die Chance größer, dass dieser nervös wird, zum Beispiel von Passanten gestört wird oder dass man als Hauseigentümer etwas hört.

Deshalb sei es wichtig, Fenster oder Terrassentüren technisch nachrüsten zu lassen, dass sie möglichst widerstandsfähig gegen Attacken mit einem Nageleisen oder einem Schraubenzieher sind. Am meisten haben sich so genannte "Pilzkopfzapfen" bewährt, die in besonders stabile Halterungen im Fensterrahmen eingebettet sind.

 

Auch der Einbau von neuen, nach den modernsten Sicherheitsstandards ausgerüsteten Fenstern sei zu überlegen, so der Referent. Der Standard ist hier die DIN-Norm 1627 RC 2N. Auf jeden Fall könne man sich sowohl vom Beratungsteam der Polizei als auch von einem Fensterfachmann aufklären lassen, welche Lösung individuell am besten ist.

Unabhängig davon sei es wichtig, alle ungewöhnlichen Aktivitäten in der Nachbarschaft aufmerksam zu verfolgen und verdächtige Feststellungen an die Polizei zu melden. Ferner empfiehlt die Polizei, gerade in der Dämmerung und am Abend eine Anwesenheit im Haus simulieren, auch wenn man nicht zu Hause ist. Zum Beispiel können mehrere Lichtquellen in verschiedenen Räumen abwechselnd geschaltet werden.

 

Kriminalpolizeiinspektion Ingolstadt
Esplanade 40
85049 Ingolstadt
Tel. 0841/9343-3730
Fax 0841/9343-3009

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