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Gemeinde Ernsgaden  |  E-Mail: info@ernsgaden.de  |  Online: http://www.ernsgaden.de

Starkbierabende begeisterten das Publikum

Starkbier alle
Das Starkbierensemble war wieder in Höchstform

Eine große Anziehungskraft hatte am Wochenende die mittlerweile 19. Auflage des Starkbierfests, gestaltet vom Ernsgadener Bauerntheater.

 

Über 500 Besucher verbrachten im Saal des Landgasthofs Riedmeier in Ernsgaden zwei überaus vergnügliche Abende.

 

Einen maßgeblichen Anteil daran hatten die zwölf Akteure, die nach  dem diesjährigen Starkbiermotto „Bei uns dahoam in Good Old Bavaria“ dem Publikum mit ihren Liedern und Sketchen kräftig einschenkten.   

 

Neben den vielen Besuchern und den beiden Bürgermeistern Karl Huber und Alois Schmelzer konnte Gerold Huber in seiner Begrüßung auch die beiden Landratsstellvertreter Anton Westner und Josef Finkenzeller begrüßen.


Seit vielen Jahren ist auch die Stimmungskapelle „Die lustigen Woiperdinger“ mit von der Partie und die musikalische Begleitung der Musiker lag wieder in den Händen von Maria See und Petra Bundschuh.

 

Grossansicht in neuem Fenster: Starkbier_Ensemble

 

Bewusst verzichten die Organisatoren auf eine Starkbierrede und „positionieren“ ihre selbst getexteten Pointen, Sketche und Seitenhiebe lieber im Saal, ganz nah beim Publikum:  So stellten sich Daniel Hamberger und Sabine Schmelzer überaus gekonnt dem Publikum vor, dass sie „do in Ernsgodn auch dahoam san“.

 

Genauso „heimatverbunden“ waren auch Simone Niederreiter, als „Ratschkathl“ und Stefan Schabenberger der sichtlich „angeschlagen“  von seinen Besuchen in den sechs (!) Ernsgadener Wirtschaften berichtete.

 

Johannes Faust und Gerold Huber setzten sich parodistisch mit den Fischern und der Feuerwehr im Dialog auseinander.

 

Um die traditionellen Gstanz´l kümmerte sich wieder Hausherr und Wirt Xaver Riedmeier, der treffend seine Beobachtungen vertont zum Besten gab.

 

Grossansicht in neuem Fenster: Girlie-Band

 

Ein weiterer Volltreffer war der Auftritt der „Girlie-Band“, (v.l. Stephi Stempfhuber, Sabine Schmelzer, Simone Niederreither, Katrin Kersting und Brigitte Schleibinger). die sich lieber „rundum g´sund“ präsentierten als eine „aufgemaschelte Barbiepupp´n mit a fettreduzierten Nudelsupp´n“. Spätestens an dieser Stelle tobte der Saal vor Begeisterung.

 

Starkbier Schleibinger Engel

 

Dass auch die Akteure gesanglich einiges zu bieten hatten zeigten Elmar Engel und Brigitte Schleibinger mit ihrem Lied über die Pubertät und „rechneten“ in einem weiterem Lied als g´standene Bayern  mit dem „Fast-Food-Wahn“ der Jugend ab.

 

Brigitte Schleibinger stellte in ihrem lustigen und humorvollen Vergleich der Generationen klar, dass die „vor 1980 Geborenen“ einfach „besser drauf waren“ und nicht so „verhätschelt“ , wie  die  „Facebook-Luschies“! Natürlich hatte sie bei dieser Einlage das „älteren Semester“ im Saal genussvoll auf ihrer Seite.

 

Starkbier Putzweiber„Fernsehreif“, so der Kommentar einiger Besucher über die „Ernsgadener Putzweiber“, Steffi Stempfhuber und Katrin Kersting, die im rasanten Tempo den Saal fegten und Pointe um Pointe setzten.

 

Sie bewiesen dem Gemeinderat, dass sie Taten sehen wollen und die vielen Gutachten in der Gemeinde „gar nichts bringen“ und für sowas „mia koan Gmoarat braucha“.

 

Der geplante, beleuchtete Radweg zwischen Knodorf und Ernsgaden war bei den „Putzweibern“ nicht unumstritten. Dieser soll nach dem Willen der beiden „Grazien“ bemautet werden. Außerdem forderten sie eine höhere Gebühr für die "Knodorfer".

 

 

Den Saal zum Kochen brachte schließlich Stephi Stempfhuber, als sie die Männer im Publikum zum  „Thermo-Mix-Boykott“ aufrief: „Manna do herin vereinigst euch, sonst stirbt der Schweinsbrat´n aus dem Ofen in da Dunkelbiersoß, schee fett mit a Krusten dro, aus!“   Dass es auch „In“ ist, mit einem Rollator zum Putzen zu erscheinen zeigt Katrin Kersting dem Pulbikum auf und beantragte beim Gemeindechef gleich eine „Rollatorspur“ auf Ernsgadens Straßen.

 

Grossansicht in neuem Fenster: Boy-Band

 

Schlag auf Schlag ging es weiter: So rappten (v.l.) Daniel Hamberger, Stefan Schabenberger, Daniel Gmeiner, Johannes Faust und Johannes mit ihren bayerisch-englischen Rap-Songs – besonders zur Freude des jüngeren Publikums – den Saal. Zu Hochform lief schließlich Elmar Engel auf, der in einem heiteren Vergleich über den Sinn des Lebens philosophierte.
 
Zum Schluß ließen es sich die „Jungen“,  Johannes Huber und Daniel Gmeiner mit ihrem „Mausi-Lied“ nochmals richtig krachen, so daß während des dreistündigen Programms alle auf ihre Kosten kamen – außer die, die nicht „derbleckt“ wurden. Mit der Ernsgadener Starkbierhymne „Starkbierfest beim Oid´n Wirt, ja do muaß i hi“, einer Zugabe und dem schon legendären „Ernsgadener Lied“ verabschiedete sich die Starkbiertruppe vom Publikum. Die Besucher dürfen sich freuen: Nächstes Jahr gibt es zum 20-jährigen Jubiläum wieder ein besonderes Starkbierfest

 

(Fotos: Gerold Huber)

 

 

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