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Gemeinde Ernsgaden  |  E-Mail: info@ernsgaden.de  |  Online: http://www.ernsgaden.de

Aus dem Gemeinderat

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Aufträge für Kindergartenerweiterung vergeben
Die Aufträge für die Erweiterung des Kindergartens „Mondschauk`l“ sowie des Baugebiets „Mittergret III“ hat der Gemeinderat Ernsgaden bei seiner letzten Sitzung vergeben.

Die Auftragssumme für verschiedene Arbeiten zur Herstellung der Räume für die vierte Gruppe des Kindergartens (Anbau) betrug 153.753 Euro.

Die Aufträge gehen an: Elektroarbeiten Firma Dasch, Ernsgaden 17.661 Euro, Maurerarbeiten Firma Finsterer, Geisenfeld 59.882 Euro, Spenglerarbeiten Firma Riasanow, Rohrbach 10.726 Euro, Fensterarbeiten Firma Funk, Irgetsheim 12.091 Euro, Zimmererarbeiten Firma Rossner, Pfaffenhofen 53.413 Euro. Die Baumaßnahme wird nach Ostern beginnen.


Baugebiet Mittergret III: Die Erschließung beginnt
Beim Baugebiet Mittergret III haben zwölf Firmen Angebote für die Straßenbauarbeiten abgegeben. Den Auftrag erhielt die günstigst bietende Firma BGS aus Ingolstadt für rund 290.000 Euro. Die Verlegearbeiten für den Vakuumkanal in diesem Bereich erhielt die Firma Brosi aus Klingsmoos für rund 80.000 Euro. Hier hatten acht Unternehmen Angebote abgegeben.

Die Erschließungsarbeiten werden voraussichtlich Mitte April losgehen.

Neue Wasserleitung und Leerrohre für Glasfaserkabel
Im Rahmen der Dorferneuerung werden ab Mai die Graf-Ernest-Straße, der Kirchenweg und der Schulweg saniert. Derzeit laufen die Ausschreibungen für die Tiefbauarbeiten.

Im Zuge der Straßenerneuerung muss die Wasserleitung teilweise verlegt und erneuert werden. Die Gemeinde als Veranlasser der Straßenbaumaßnahmen übernimmt hier einen Kostenanteil von rund 35.000 Euro. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, sollen bei den Bauarbeiten auch gleich Leerrohre für die spätere Glasfaserverkabelung verlegt werden. Hier kommen auf die Gemeinde Kosten von rund 30.000 Euro zu. Die Summe kann jedoch später zum Teil durch eine Vermietung der Rohrtrasse an die Telekom refinanziert werden. Der Gemeinderat stimmte beiden Beschlüssen einstimmig zu.

Die Gemeinde appelliert an die Grundstückseigentümer entlang der Graf Ernest Straße, des Kirchenwegs und des Schulwegs, im Zuge der Dorferneuerung die sonder – Angebote von Bayernwerk und Telekom anzunehmen und sowohl die Strom– als auch die Telefon Kabel in die Erde verlegen zu lassen. Dies ist zwar momentan ein baulicher und finanzieller Aufwand, steigert jedoch mittel- und langfristig den Wert des Grundstücks. Ferner wird auch das Orts– und Straßenbild positiv gestaltet, wenn die Dachständer für die Stromleitungen auf den Häusern und die Strom – und Telefonmasten abgebaut werden können.

 

Windkraftplanung
Keine Einwände gab es gegen den Entwurf der Windkraftplanung im Landkreis Pfaffenhofen. Die derzeit ausliegenden Planunterlagen wurden vom Gemeinderat einstimmig abgesegnet.

Hierzu fand keine große Diskussion statt, da es nach der Planung im Gemeindegebiet Ernsgaden keinen Standort für eine Windkraftanlage geben wird.

Eigener Strom für den Kanalbetrieb
Eine Photovoltaikanlage soll aufgrund eines Vorschlags des Arbeitskreises „Energie“ bei der Vakuumstation der gemeindlichen Entwässerungsanlage entstehen. Die Anlage soll rund 20 kW Leistung bringen und den erzeugten Strom in die Vakuumstation einspeisen. Nicht verbrauchter Strom soll ins Stromnetz geleitet werden. Die geschätzten Kosten dafür betragen rund 50.000 Euro.

Der Gemeinderat stimmte zu, die Angelegenheit weiter zu verfolgen und eine Planung sowie eine Kosten-Nutzen-Rechnung erstellen zu lassen. Danach wird das Gremium über die Realisierung des Bauvorhabens endgültig entscheiden.     

Erfolgreiche Förderaktion für Umwälzpumpen
Wie Bürgermeister Karl Huber (CSU) weiter berichtete, war eine andere Maßnahme zur Umsetzung des Energiekonzepts der Gemeinde sehr erfolgreich. Im Jahr 2014 hatte der Gemeinderat beschlossen, den Einbau energiesparender Heizungsumwälzpumpen zu fördern.

Hauseigentümer erhielten auf Antrag einen Zuschuss von 50 Euro beim Selbsteinbau und von 80 Euro je Gerät bei Installation durch eine Fachfirma.  Im Zuge des „Programms“ wurden im Gemeindegebiet  113 Pumpen ausgewechselt. Der von der Gemeinde ausgezahlte Zuschuss betrug insgesamt 7570 Euro.

Auch künftig Radarkontrollen
Aufgrund einer Beschlussvorlage der Verwaltung diskutierte der Gemeinderat die Weiterführung der Zweckvereinbarung zur kommunalen Verkehrsüberwachung mit der Stadt Mainburg. Bereits seit fünf Jahren besteht diese Vereinbarung. Deren Ziel ist es, den fließenden Verkehr zu überwachen, sprich Radarkontrollen durchzuführen. Monatlich sind die Mitarbeiter des Zweckverbands drei mal in der Gemeinde, um ihre Radargeräte aufzubauen und zu „blitzen“. Dabei wird vor allem an den Ortseingängen und in der Ortsmitte die Geschwindigkeit gemessen. Im Jahr 2014 wurden dabei 6090 Fahrzeuge erfasst, von denen 415 zu schnell fuhren.

Da nach allgemeiner Feststellung in Ernsgaden stellenweise (besonders an den Ortseinfahrten) zu schnell gefahren wird, beschlossen die Räte nach kurzer Diskussion bei einer Gegenstimme, den Vertrag zu verlängern und weiterhin Radarkontrollen durchzuführen.

Kindergarten auch weiterhin voll belegt
Der Ernsgadener Kindergarten wird auch ab Herbst 2014 wieder gut gefüllt sein. Wie Bürgermeister Karl Huber ausführte, ergaben die "Anmeldetage", dass rund 20 Kinder neu aufgenommen werden. Die Betreuungseinrichtung für die Sprösslinge wird damit auch im Kindergartenjahr 2015/2016 mit rund 90 Kindern, die auf vier Gruppen aufgeteilt sind, sehr gut belegt sein.

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