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Gemeinde Ernsgaden  |  E-Mail: info@ernsgaden.de  |  Online: http://www.ernsgaden.de

Aus dem Gemeinderat

Ernsgaden - Hier leb ich gern!

Gibt es einen Lärmschutz an der Bahn?

Die Gemeinde Ernsgaden will bei der Bahn einen Vorstoß unternehmen, um Lärmsanierungsarbeiten entlang der Bahnlinie Ingolstadt – Regensburg zu erreichen. Infrage kommen dafür „einfachere“ Maßnahmen wie der Einbau neuer Schienen oder von Geräuschdämpfern an den Bahnschwellen, eine verbesserte Weichen Technik oder auch eine Verringerung der Fahrgeschwindigkeit der Züge im Gemeindebereich bis hin zu Lärmschutzwänden. Ob die erneute Initiative erfplgt hat, ist jedoch offen.

Die Angelegenheit wurde bereits bei der letzten Bürgerversammlung aufgrund einer Anfrage eines Anliegers angesprochen. Die Gemeinde wird in Sachen Lärmsanierung bei der Bahn nicht mit der „höchsten Priorität“ geführt wird. Eine Anfrage zur Möglichkeit der Reduzierung von Lärmemissionen in der Vergangenheit hat ergeben, dass eine derartige Sanierung nicht vorgesehen ist, sondern nur infrage kommt, wenn die Bahnstrecke zum Beispiel zweigleisig ausgebaut wird.

Von den Bürgern wird des Öfteren darauf hingewiesen, dass der zunehmende Güterverkehr das Hauptproblem der Emissionsbelastung durch die Bahnlinie darstellt. Ferner habe sich die Anzahl der angehängten Waggons und die Geschwindigkeit der durchfahrenden Züge erhöht. Die gefahrenen Geschwindigkeiten und die Länge der Züge auf veralteter Schienen– und Weichentechnik führten zwangsläufig zu erhöhten Lärmwerten und zu spürbaren Bodenerschütterungen.

Nach eingehender Diskussion einigte sich der Gemeinderat darauf, bei der Bahn nochmals vorstellig zu werden und auf die besonderen Probleme im Zuge der Ortsdurchfahrt der Bahnlinie Ingolstadt – Regensburg hinzuweisen. Insbesondere soll eine Lärmwertermittlung beantragt werden, um eine Grundlage für die weitere Vorgehensweise zu haben.

 

Wie beeinflussen Flutpolder den Grundwasserspiegel?

Für Unruhe in der Bevölkerung sorgen auch die geplanten Hochwasserpolder bei Großmehring und Münchsmünster. Die Frage ist, ob dann der Grundwasserspiegel im Donautal weiter steigt. Vom hohen Grundwasserstand ist auch die Gemeinde Ernsgaden betroffen. Gerade jetzt aktuell ist es wieder besonders extrem. Bereits nach dem Bau der Staustufe bei Großmehring vor rund 30 Jahren habe man einen Rückstau des Grundwassers in der Donauebene festgestellt. Im Falle von Ernsgaden kommt erschwerend hinzu, dass Ernsgaden bei einem hohen Grundwasserpegel verbunden mit Starkregen auch noch „aus dem Feilenmoos heraus“ über den Moosgraben „geflutet“ wird. Dies hat zur Folge, dass im Gemeindegebiet viele Keller vernässt werden. Die Gemeinde hat noch keine offiziellen Informationen, wird jedoch an der Problematik dran bleiben.

 

Neues Ratsinformationssystem

Vorgestellt wurde den Mitgliedern des Gemeinderats von der EDV-Leiterin der Verwaltungsgemeinschaft Geisenfeld das neue Ratsinformationssystem, mit dem künftig die Ernsgadener Gemeinderatssitzungen vorbereitet werden. Es handelt sich dabei um ein komfortables System, das es ermöglicht, auf Sitzungsdaten „online“ zuzugreifen. Die Mitglieder des Gemeinderats können also künftig sowohl die Tagesordnung und die Vorlagen für die einzelnen Sitzungspunkte auf einer Internetplattform „abholen“. Damit werde die Sitzungsarbeit noch komfortabler und flexibler, verlautet es aus der Verwaltungsgemeinschaft. Die Gremiumsmitglieder hätten dadurch weitere Vorteile wie ständigen Zugriff auf alle Sitzungsinformationen, die Unterlagen immer auf dem aktuellen Stand, und ein geschlossenes Sicherheitskonzept mit verschlüsselter Datenhaltung. Auch die Bürger können künftig die neue Anwendung teilweise nutzen und sich über die Sitzungen des Gemeinderats informieren.

 

Baugebiete

Keine Einwände hatten die Räte gegen den Erlass des Bebauungsplans Nr. 19 „Am Markt II“ als Satzung. Der Abwägung der Stellungnahmen öffentlicher Belange, die von der Verwaltung vorgelegt wurde, wurde zugestimmt. Fast am Ziel ist auch das Baugebiet „Mittergret III“. Hier braucht man noch eine Abstimmung mit dem Landratsamt wegen der Gestaltung von Doppelhäusern, dann wird auch dieses Baugebiet rechtlich verwirklicht. Die Erschließungsarbeiten sollen nach Ostern 2015 beginnen. Der Gemeinderat fasste den Beschluss, für dieses Gebiet das so genannte „Umlegungsverfahren“ einzuleiten. Am Ende des Umlegungsverfahrens, das vom Vermessungsamt Pfaffenhofen durchgeführt wird, steht die Zuteilung der einzelnen Baugrundstücke.

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Gemeinde Ernsgaden

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85119 Ernsgaden
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