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Gemeinde Ernsgaden  |  E-Mail: rathaus@ernsgaden.de  |  Online: http://www.ernsgaden.de

Naturkatastrophen

Die Ernsgadener Chronik enthält zahlreiche Berichte über Klima- und Wetterturbulenzen. Schon im Jahr 1000 wird eine arge Hitze erwähnt, die die römischen Bäder von Irsching versiegen ließ. Die Brunnen trockneten aus. Die Donau lief stellenweise gar nicht, die Fische verfaulten und verursachten die Pest bei Mensch und Vieh.

Auch 1022 und in den Folgejahren bis 1281 soll es recht trockene Jahre gegeben haben. Vor Hitze und Durst starben Menschen und Vieh.

1132 spaltete sich im Sommer vor Hitze der Boden und das Grundwasser fiel.

1171 gab es weder Getreide noch Heu wegen der großen Hitze und Trockenheit, ebenso in den Jahren 1260 und 1276.

1281 soll es im Sommer geschneit haben, dass alles Getreide auf dem Feld zerstört wurde.1281 gab es eine sehr große Hungersnot und die Pest. Die Leichen nur noch auf den Feldern verscharrt werden konnten.

1303/04 war die Donau fast völlig ausgetrocknet.1374 gab es weder Getreide noch Heu wegen der großen Hitze.

1546 herrschte eine schreckliche Trockenheit im ganzen Donautal.

1616 war ebenfalls trockenes und heißes Wetter, ein schlechtes Erntejahr.

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