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Gemeinde Ernsgaden  |  E-Mail: info@ernsgaden.de  |  Online: http://www.ernsgaden.de

Ernsgaden, 26. März 2013

Aus der Sitzung des Gemeinderats

Eine neue Rettungschere und einen neuen Rettungsspreizer bekommt die Freiwillige Feuerwehr Ernsgaden. Der Gemeinderat genehmigte in seiner letzten Sitzung einen Ausgabenbetrag von rund 20 000 Euro, der in den diesjährigen Finanzhaushalt eingestellt wird. Nach Abzug eines Zuschusses von 6000 Euro verbleiben der Gemeinde Nettoausgaben von 14 000 Euro. Wie aus einem „Beschaffungskonzept“ der Freiwilligen Feuerwehr hervorgeht, sind die bisherigen Geräte „in die Jahre gekommen“. Sie eignen sich nicht mehr für Rettungseinsätze an großen Fahrzeugen. Da die Feuerwehr jedoch relativ oft auf die Bundesstraße B16 ausrücken muss, sei eine zeitgemäße Ausrüstung unverzichtbar.

Ebenfalls einen Antrag hatte der Sportverein gestellt. Er bekam bisher 3500 Euro als Zuschuss für die Pflege und Erhaltung des Sportgeländes. Wie die Vorstandschaft in einen Schreiben an die Gemeinde mitteilte, ist der Unterhalt der Sportanlagen sehr kostenintensiv. Neben den Personalkosten für die Platzwarte seien in den letzten Jahren die Ausgaben für Benzin, Öl, Reparaturen am Rasenmäher, Dünger und Unkrautvernichtungsmittel gestiegen. Diese Kosten können nur zum Teil mit dem gemeindlichen Zuschuss abgedeckt werden. Der Gemeinderat genehmigte nach kurzer Diskussion eine Erhöhung des jährlichen Zuschusses um 1000 Euro auf jährlich 4500 Euro. Dieser Betrag wird auf fünf Jahre (bisher 10 Jahre) festgeschrieben.

Auch die Aufschüttung eines Schlittenbergs beim Gelände des neuen Bauhofs und des Feuerwehrgerätehauses erörterte der Gemeinderat. Dabei schlug Bürgermeister Karl Huber vor, diese Baumaßnahme nicht isoliert zu sehen, sondern das gesamte Gelände in die Planung für Dorferneuerungsmaßnahmen einzubeziehen. Hier könnte zum Beispiel ein Naturerlebnis-Spielplatz entstehen, weil gleich neben an der Rothernbach vorbei fließt. Man könnte mit einfachen Mitteln einen Wasserspielplatz oder naturnahe Spielgeräte vorsehen. Zusätzlich sollte auf der gegenüberliegenden Seite beim Sportgelände der Parkplatz und die Eingrünung des Sportgeländes Richtung Geisenfelder Straße mit geplant werden. Insgesamt könnte dadurch eine attraktive Situation am Ortseingang entstehen, so der Bürgermeister.

In der Vorstandschaft der Teilnehmergemeinschaft der Dorferneuerung wird die Gemeinde von 1. Bürgermeister Karl Huber und 2. Bürgermeister Alois Schmelzer vertreten.

Erstmals in ihrer Geschichte bestellte die Gemeinde Ernsgaden jetzt eine Seniorenbeauftragte. Dazu war die Gemeinde vom Landratsamt gebeten worden, weil demnächst ein so genannter „Seniorenbeirat“ auf Landkreisebene gegründet wird. Der Gemeinderat betraute Frau Simone Thunig mit diesem Amt. Ferner beschäftigten sich die Mitglieder des Gemeinderats mit der Frage, ob ein Jugendbeauftragter berufen wird. Mit dieser Funktion wurde Ovidiu Weimann-Chirilov betraut. Beide Personen führen zunächst ihr Amt befristet bis zu den Kommunalwahlen 2014 aus, danach sollen die Stellen im zweijährigen Rhythmus besetzt werden.

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