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Ernsgaden, 5. April 2013

Energetischer Dreisprung soll die Wende bringen

Energetischer Dreisprung soll die Wende bringen

Mit einem „energetischen Dreisprung“ will die Gemeinde Ernsgaden einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten. Die wesentlichen "Sprünge" sind dabei nach den Worten von Bürgermeister Karl Huber die Energieeinsparung, die Energieeffizienz und der erweiterte Einsatz von erneuerbaren Energien.

Mit diesen Themen befasste sich auch der Arbeitskreis Energie, der sich kürzlich im Gemeindehaus zu seiner 2. Sitzung traf. Dabei stellte Peter Keller von der Green City Energy AG die ersten Ergebnisse der Datenerhebung im Rahmen des Energiekonzepts für die Gemeinde Ernsgaden vor. Nina Hehn von der Firma KlimaKom erläuterte die Vorgehensweise bei den am 24. April und 29. Mai geplanten „Energiewerkstätten“.

Wie Peter Keller betonte, gibt es in Ernsgaden bereits eine sehr motivierte Bevölkerung, wenn es um den sensiblen Umgang mit Energie geht. Interessant sei zum Beispiel, dass der Anteil der durch Fotovoltaikanlagen erzeugten Stroms aus erneuerbaren Energien bei 16 % liegt. Diesen Anteil könne man noch weiter steigern. Ferner wurde festgestellt, dass in privaten Haushalten bereits über 100 Wärmepumpen im Einsatz sind, die überwiegend das oberflächennahe Grundwasser als Energiequelle nutzen. Ein weiterer wichtiger Aspekt sei, dass die Einsparungspotenziale sowohl in öffentlichen Gebäuden als auch in Privathaushalten noch nicht ausgeschöpft sind. Hier müsse man vor allem an die Bewusstseinsbildung und Aufklärung der Bevölkerung denken.

 

Energetischer Dreisprung soll die Wende bringen


Nina Hehn erläuterte die vorgesehene Bürgerbeteiligung bei den Energiewerkstätten. Bei der 1. Veranstaltung am 24. April soll die Bevölkerung umfangreich zu Wort kommen und ihre Ideen in Sachen Energiewende in das örtliche Energiekonzept einbringen. Bei einer 2. Energiewerkstatt am 29. Mai sind dann vor allem die Fachleute gefragt, die Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger zu bewerten und in praxisbezogene Maßnahmenpläne fließen zu lassen. Die Untersuchungsergebnisse der Referenten wurden im Arbeitskreis anschließende rege diskutiert, insbesondere die Themen "Energieeinsparung an Gebäuden" und „Fotovoltaik“, wobei bei letzterem Thema vor allem die sich verschlechternden gesetzlichen Rahmenbedingungen kritisiert wurden..

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