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Gemeinde Ernsgaden  |  E-Mail: rathaus@ernsgaden.de  |  Online: http://www.ernsgaden.de

Erster Spatenstich bei der Seniorenwohnanlge

Spatenstich
Der erste Spatenstich wurde an der Seniorenwohnanlage durchgeführt.

Der erste Spatenstich bei großen Baumaßnahmen gehört dazu. Daher lud Bürgermeister Karl Huber die Mitglieder des Gemeinderats, die Architekten Sebastian und Georg Gerlsbeck, die Vertreter der ausführenden Baufirma Röss aus Ingolstadt sowie Mitarbeiter der Verwaltung zur Baustelle der barrierefreien Seniorenwohnanlage an die Graf-Ernest-Straße ein. Dort wurde das Grundstück für das größte Bauprojekt in der Gemeindegeschichte  hergerichtet und die Baufirma ist schon bei den Gründungs- und Kellerbauarbeiten. Der Witterung sei Dank.

Karl Huber erinnerte an die Planungsphase und betonte die" intensiven Diskussionen im Vorfeld". Der Gemeinderat hat sich in vielen Sitzungen mit dem Projekt befasst und  er habe eine sehr gute Entscheidung getroffen. Sehr wertvoll waren dabei  die Erfahrungen und das Ergebnis des Planungswettbewerb. Daraus ging das Planungsbüro Gerlsbeck aus Scheyern als Erstplatzierter vor. „Man sei mit der Baumaßnahme auf dem richtigen Weg, so Huber. "Die überaus große Nachfrage nach den Wohnungen bestätigt uns das. Bereits jetzt zum Spatenstich ist die Nachfrage weitaus größer als die Zahl der Wohnungen", detonte der Bürgermeister. Es werden mehr altersgerechte Immobilien gebraucht. Da der Immobilienmarkt mit dem Angebot bezahlbarer Wohnungen gerade für Senioren und Familien gar nicht nachkomme, müssten hier die Kommunen aktiv werden. Neue Entwicklungen erfordern neue Wege, auch im ländlichen Bereich, auch bei der Gemeinde Ernsgaden.

Spatenstich 2

Die Entscheidung ist dem Gemeinderat durch ein vom Freistaat Bayern ausgelobtes, sehr gut dotiertes kommunales Investitionsprogramm erleichtert worden. Die Gemeinde bringt in das Projekt 10 % Eigenkapital ein, 30 % gewährt der Freistaat Bayern als Zuschuss und 60 % werden als äußerst zinsgünstiges Wohnungsbaudarlehen zur Verfügung gestellt.

Bauleiter Georg Gerlsbeck zollte dem Bürgermeister und den Räten großes Lob für den Initiativgeist. Als kleinste Gemeinde im Landkreis die Seniorenwohnanlage in Angriff zu nehmen und die Investition zu stemmen, da könne man nur "größten Respekt haben", meinte er.  Er betonte, dass das Grundstück für die Maßnahme im Hinblick auf Lage und Zuschnitt sehr gut geeignet ist. Früher waren  hier mal der Bauhof und das Feuerwehrgerätehaus angesiedelt. Diese haben schon vor einigen Jahren ihre neue Heimat am Rand des Gewerbegebiets gefunden. Auf dem Areal entstehen elf Zwei – und Drei- Zimmerwohnungen mit Nebenräumen und Außenanlagen. Zum Haus gehört auch ein über 60 m² großer Aufenthaltsraum, der für gemeinschaftliche Aktivitäten der Bewohner genutzt werden kann. Alle Räume sind allesamt barrierefrei erreichbar. Ein Teil der Wohnungen ist auch für Rollstuhlfahrer geeignet, die weiteren sind seniorengerecht ausgestattet.

Seniorenwohnanlage

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 3 Millionen € (einschließlich der Grundstückskosten). Die Wohnungen werden bis zum Frühommer 2021 bezugsfertig sein.

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