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Gemeinde Ernsgaden  |  E-Mail: info@ernsgaden.de  |  Online: http://www.ernsgaden.de

Fünfte Gruppe im Kindergarten

Kindergarten beschn
Im Kindergarten werden ab Herbst mehr Kinder erwartet

Im Kindergarten Mondschauk´l in Ernsgaden wird eine weitere (fünfte) Gruppe eingerichtet. Diesen Beschluss fasste der Gemeinderat bei seiner letzten Sitzung. Grund für die Erweiterung sind steigende Kinderzahlen. Wie Bürgermeister Karl Huber mitteilte, werden ab September 2019 für 14 weitere Kinder Betreuungsplätze benötigt. Die Anzahl der Kinder wird in der Folge bis zum Januar 2020 auf 21 ansteigen.

Als weitere Räumlichkeit wurde von der Kindergartenleitung im Einvernehmen mit der Kindergartengartenaufsicht des Landratsamts zur vorübergehenden Nutzung der Turnraum im Obergeschoß des Kindergartens vorgeschlagen. Damit ist der Betrieb der fünften Gruppe auf jeden Fall vorübergehend gesichert, so Bürgermeister Karl Huber. Neben einem weiteren Raum werden auch zusätzliches Personal und Mobiliar sowie Spielsachen gebraucht.

Wie endgültig mit der Raumfrage umgegangen werden soll, ist noch offen, zumal Im Jahr 2020 35 Kinder eingeschult werden und dann vielleicht wieder die bisherigen vier Gruppen ausreichen. Hinzukommt, dass nach einem Beschluss der Bayerischen Staatsregierung die Eltern jetzt ein Wahlrecht haben, wann ihr Kind eingeschult werden. Das erschwert die Planung der Gemeinde für erforderliche Räumlichkeiten.

Die Meinungen zur weiteren Vorgehensweise waren quer durch die Fraktionen recht unterschiedlich. Während der Sitzung konnten sich die Ratsmitglieder Alois Schmelzer(CSU), Günther Thaller(UWG) und Otto Breu (FW) eine kurzfristige und vorübergehende Unterbringung bis zu einem Jahr in der Turnhalle des Kindergartens durchaus vorstellen. Auch Bürgermeister Karl Huber meinte, dies sei eine "tragfähige Lösung", zumal man dies in der Vergangenheit schon einmal praktiziert habe.

In diesem Zusammenhang brachte Gemeinderatsmitglieder Richard Dasch (CSU), einen weiteren Anbau am Kindergartengebäude „vorne links beim Eingang“ ins Gespräch. Bedenken dazu hatte der FW-Fraktionsvorsitzende Franz Lembke mit dem Hinweis, dass im Kindergarten bereits vier Gruppen vorhanden sind und das Verkehrsaufkommen zu den Bring- und Abholzeiten sehr hoch ist. dafür hat sie Bürgermeister Karl Huber Verständnis, zumal die Verkehrssituation rund um Schule und Kindergarten "schwierig ist". Um die Situation zu entzerren, müsse man - wenn die Situation so anhält - mittel und langfristig „an anderer Stelle“ eine Lösung finden, so Bürgermeister Karl Huber. Man könne durchaus - zumindest bis auf weiteres - nach anderen geeigneten Immobilien im Gemeindebereich Ausschau halten. dabei wurde während der Diskussion auch der alte Pfarrhof genannt, in dessen Obergeschoss sich freie Räume befinden. Auch ein großer Garten zum Spielen für die Kinder würde dort zur Verfügung stehen, verlautete es im Laufe der Diskussion.

Ralf Galler (CSU) und Erika Schwenderling (FW) brachten die Anmietung eines Containers ins Gespräch, der neben dem Kindergarten aufgestellt werden könnte. Diese Möglichkeit gefiel zwar nicht allen Räten, Bürgermeister Karl Huber aber sagte zu, auch diese Alternative zu prüfen. Elmar Engel (CSU) schlug vor, die Raumsituation in der benachbarten Kinderkrippe zu untersuchen. Dort sei Jahr im Obergeschoss ein großer freier Raum, der eventuell für die weitere Gruppe zumindest für eine gewisse Zeit genutzt werden könnte.

Der zweite Bürgermeister Alois Schmelzer schließlich brachte den Neubau eines zweiten Kindergartens im Norden der Gemeinde ins Gespräch, "weil dort die jungen Familien wohnen und jede Menge Kinder sind".

Am Ende der Sitzung beschloss der Gemeinderat, die weitere fünfte Gruppe einzurichten. Es wurde festgehalten, dass mit der vorübergehenden Nutzung des Turnraums im bestehenden Gebäude eine Unterbringungsmöglichkeit besteht. Die Verwaltung soll prüfen, ob die während der Sitzung eingebrachten Alternativvorschläge verwirklicht werden können.

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