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Gemeinde Ernsgaden  |  E-Mail: info@ernsgaden.de  |  Online: http://www.ernsgaden.de

Ernsgaden fordert Ende der zivilen Trainingsflüge am Flugplatz Manching

Flugplatz Manching Nord
Am Fugplatz Manching werden viele Flugbewegungen durchgeführt

Aus der Bevölkerung gibt es zahlreiche Beschwerden wegen der Trainingsflüge mit Passagiermaschinen am Flugplatz Manching. Diese Mitteilung überbrachte Bürgermeister Karl Huber dem Ernsgaden der Gemeinderat bei der letzten Sitzung. Wenn die schweren Maschinen stundenlang ihre Platzrunden fliegen und Starts und Landungen üben, hagelt es sowohl in der Gemeindeverwaltung als auch beim Bürgermeister Proteste. Von "wenig Verständnis geprägt" seien der Anrufe der Bürger. Der Bürgermeister: "Aufgrund der ohnehin zahlreich vorhandenen Flugbewegungen und des damit verbundenen Lärm– und Abgasproblems werden diese Flüge von den Bürgern als besonders störend und sinnlos empfunden. Hinzu komme, dass in den vergangenen Monaten auch der Hubschrauberlärm sowohl unter der Woche als auch am Wochenende wieder deutlich zugenommen hat. Wenn dann auch noch an schönen Tagen die Sportflieger am Samstag und am Sonntag ihre Runden drehen, sei der "Lärmteppich" perfekt, verlautete es bei der letzten Gemeinderatssitzung.

Ein weiterer Grund, diese Flüge einzuschränken sei die ohnehin schon massive Belastung des Donautals mit Luftschadstoffen durch Umweltemissionen von der Sondermüllverbrennungsanlage in Baar-Ebenhausen, die Müllverwertungsanlage Mailing und den den Straßenverkehr auf der A 9 und der B 16, der ebenfalls massiv zugenommen habe. Die auf dem Flugplatz unnötigen Flugbewegungen stellen eine zusätzliche Beeinträchtigung der Wohn– und Lebensqualität der Menschen in den Anliegergemeinden dar, hieß es während der Sitzung. Es sei davon auszugehen, dass bei einer Einstellung der Flüge jährlich rund 600 t CO2 eingespart werden können. Dies sei ein deutlicher Beitrag zu der vom Landkreis angestrebten Verminderung der Luftschadstoffe im Hinblick auf die Verbesserung der CO2- Bilanz im Landkreis. Es sei bekannt, dass Flüge besonders klimaschädlich seien, so mein Mitglied des Gemeinderats.

Die Gemeinde Ernsgaden beantragt daher beim Landkreis Pfaffenhofen als Mitgesellschafter der IMA-GmbH, die für die Trainingsflüge verantwortlich ist, dass durch entsprechende Anträge und Mitwirkung bei Entscheidungen ein wesentlicher Einfluss darauf genommen wird, dass die Trainingsflüge beendet werden.

Betont wurde auch im Gemeinderat, dass der Beschluss nicht gegen die Firma Airbus und doe Wehrtechnischen Dienststelle 61 gerichtet sind, „deren Tätigkeit seit Jahrzehnten von der Gemeinde akzeptiert wird“, so Bürgermeister Karl Huber.

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