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Gemeinde Ernsgaden  |  E-Mail: info@ernsgaden.de  |  Online: http://www.ernsgaden.de

Bebaubarkeit des alten Bauhofgeländes wird untersucht

Der Gemeinderat hat bei seiner letzten Sitzung u.a. folgende Punkte behandelt: Seniorenwohnanlage +++ Brandschaden +++ Schutzkleidung für die Feuerwehr +++ Lärmschutz an der Bahn +++ PFC-Verunreinigung Flugplatz Manching +++
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Schaffung von Wohnraum
Die Gemeinde Ernsgaden bleibt an dem Thema "Schaffung von Wohnraum" dran. Der Gemeinderat beschäftigte sich bei seiner letzten Sitzung mit der Frage, welche Bebauung auf das rund 2000 m² große Grundstück passt. Einzelheiten wurden dabei jedoch nicht besprochen, da noch zu viele Unklarheiten bestehen. „Licht ins Dunkel" soll nach den Worten von Bürgermeister Karl Huber eine so genannte städtebauliche Voruntersuchung bringen, die von der Regierung von Oberbayern als Voraussetzung für die finanzielle Förderung des Projekts angelegt wurde. Demnach soll ein Planungsbüro mehrere Bebauungsvorschläge liefern und zum Beispiel auch klären, wo die Gebäude und die Stellplätze angeordnet werden können. Diese Studie wird von der Regierung von Oberbayern mit 60 Prozent bezuschusst.
Wie der Bürgermeister von einem Gespräch bei der Regierung von Oberbayern berichtete, steht die Behörde den Planungen der Gemeinde grundsätzlich sehr positiv gegenüber. „Dort wurden unsere Vorstellungen durchaus wohlwollend aufgenommen und befürwortet“, betonte Huber. Allerdings müsse man von Seiten der Gemeinde jetzt die Voraussetzungen schaffen, damit die Regierung eine Entscheidungsgrundlage für den Zuschuss zum kommunalen Wohnungsbau hat. Der Gemeinderat beauftragte den Bürgermeister und die Verwaltung, die Angelegenheit weiter zu verfolgen.

Brandstiftung am Holzlagerplatz
Rund 30.000 € beträgt der Schaden, der durch den Brand einer Hütte am Holzlagerplatz der Gemeinde verursacht wurde. Neben dem eigentlichen Schaden am Gebäude von rund 20.000 € ging es bei der Gemeinderatssitzung um die Beseitigung der Brandreste (über 5000 €) und die Zaunreparatur (rund 1000 €). Bei dem Brand wurde auch die Feuerwehrsirene beschädigt, deren Reparatur 2000 € kostet. Schließlich muss auch der Elektroanschluss wieder erneuert werden, dessen Kosten noch nicht feststehen. Wie in der Sitzung verlautete, ermittelt die Kriminalpolizei nach wie vor in Richtung Brandstiftung. Im Hinblick auf diese „Entwicklung“ wird die Bevölkerung um Mithilfe und Achtsamkeit gebeten. Sofern der Täter ermittelt werden kann, wird die Gemeinde von diesem einen Schadensersatz verlangen.

Schutzkleidung für die Feuerwehr
Für die Freiwillige Feuerwehr ist die Beschaffung von neuer Schutzkleidung (Jacken und Hosen) vorgesehen. Die Kosten dafür betragen rund 12.000 € und wurden vom Gemeinderat genehmigt.

Lärmschutzplanung an der Bahnlinie
Die Gemeinde Ernsgaden beteiligt sich auch an der zweiten Anhörung der Bahn zur Planung von Lärmschutzmaßnahmen an der Bahnlinie Ingolstadt – Regensburg. Wie im Gemeinderat mitgeteilt wurde, kann sich jeder Bürger über ein Internetportal der Bahn an dieser Umfrage beteiligen und speziell für sein Grundstück eine Lärmschutz anmelden. Unabhängig davon wird die Gemeinde Ernsgaden für die gesamte Durchfahrtstrecke der Züge im Gemeindegebiet beantragen, die entsprechenden Messungen und Planungen, damit ein optimaler Lärmschutz erreicht werden kann. Zweiter Bürgermeister Alois Schmelzer wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es nicht darum geht, Lärmschutzwände zu bauen, sondern dass man auch die Züge mit entsprechenden geräuscharmen Achsen und Räder ausstatten müsste. „Damit könnte viel gewonnen werden“, so Schmelzer. Eine entsprechende Äußerung sollte im Rahmen der Anhörung der Bahn von der Gemeinde abgegeben werden.

PFC am Flugplatz Manching
Was die PFC-Verunreinigung des Grundwassers ausgehend vom Flugplatz Manching betrifft, gab Bürgermeister Karl Huber einen ausführlichen „Situationsbericht“. Er informierte die Räte von einer Veranstaltung in Manching, bei der die Bundeswehrverwaltung und Fachbehörden den "Sachstand" erläuterten. Die Bundeswehr sei hier in der Pflicht, weil sie die Eigentümerin des Flugplatzgeländes ist. Sowohl das Landratsamt als auch die Gemeinde warten jetzt auf die „Antworten“ der Bundeswehrverwaltung zu den Fragen, die bei der Veranstaltung gestellt wurden. Ferner steht das Ergebnis einer detaillierten Bewertung der so genannten „Ausbreitungsfahne“ von verunreinigtem Grundwasser aus. Die Gemeinde Ernsgaden verspricht sich von den Aussagen und Einschätzungen der eingebundenen Fachleute nähere Aufschlüsse, inwieweit das Gemeindegebiet Ernsgaden berührt ist künftig betroffen sein kann. Davon wird auch abhängen, ob weitere Grundwasseruntersuchungen erforderlich sind bzw. von der Bundeswehr geplant werden. Eine Wasserprobe aus dem westlichen Gemeindegebiet hat keinen Nachweis einer Verunreinigung des Grundwassers gebracht, so der Bürgermeister. Eine Überschreitung eines "Schwellenwerts" zwischen Ernsgaden und Knodorf am „Äußeren Lohgraben“ müsse noch näher bewertet werden. Ferner habe die Gemeinde eine Mitteilung von der Stadt Vohburg bekommen, dass Messungen im Ortsbereich Knodorf keine PC-Belastung angezeigt hätten. Das Landratsamt Pfaffenhofen hat auf Anfrage mitgeteilt, dass für den Umgang mit Aushub aus Baugruben oder auch die Grundwasserhaltung beim Kellerbau derzeit keine Einschränkungen im Gemeindebereich bestehen. Das Wasser aus Gartenbrunnen könne auf der Basis der bisherigen Erkenntnisse zum Bewässern verwendet werden. Diese Aussagen würden jedoch vorbehaltlich der weiteren „Mitteilungen“ der Bundeswehrverwaltung gelten.

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Gemeinde Ernsgaden


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