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Gemeinde Ernsgaden  |  E-Mail: info@ernsgaden.de  |  Online: http://www.ernsgaden.de

Gemeinde Ernsgaden schafft Wohnraum

Altes Bauhofgelände
Für das alte Bauhofgelände soll eine städtebauliche Voruntersuchung zu Bebauung durchgeführt werden.

Das Thema „Bauen, Wohnen, Miete“ bewegt die Gemüter. Gründe sind dafür u.a.: die Knappheit von Grund und Boden, die guten konjunkturellen Rahmenbedingungen, nahezu Vollbeschäftigung, gute Erwerbsmöglichkeiten für die Menschen, das niedrige Zinsniveau, das wirtschaftliche Wachstum der Ballungsräume, die Zuwanderung von Menschen aus Krisengebieten und veränderte gesellschaftliche Strukturen (zum Beispiel mehr Single-Haushalte), fehlende steuerliche Anreize zum Bau von Wohnungen, zu geringe staatliche Aktivität beim sozialen Wohnungsbau. Man könnte sicherlich noch mehr Gründe finden...


Die Frage ist, wo hunderttausende von Wohnungen herkommen sollen, die dringend benötigt werden. Sowohl auf der Ebene der Bundespolitik (siehe Koalitionsverhandlungen zur Bildung einer Bundesregierung) als auch auf landespolitischer Ebene (siehe Aktivitäten des Freistaats Bayern zur Förderung des sozialen Wohnungsbaus) wird diese Problematik mittlerweile ernst genommen. Wobei es keine Patentrezepte oder schnelle Lösungen gibt. Es sei der Hinweis erlaubt, Planungsverfahren bürokratisch, lang und schwierig sind, ferner ist die Baukonjunktur überhitzt und Kapazitäten sind kaum noch verfügbar.

Ferner gibt es auch eine Gegenbewegung, die sagt, dass die Ausweisung von Wohnbau – und Gewerbegebieten sorgfältig überlegt werden sollte, weil zu viel Flächen verbraucht werden und die Natur immer mehr zurückgedrängt wird.

Wo bekommen wir also Wohnraum her? Man braucht also auf der einen Seite Geduld, dass sich die Lage wieder entspannt und auf der andern Seite ein Bündel von Maßnahmen, die dazu geeignet sind, den Wohnungsmangel zu beheben. Die finanzielle Unterstützung zum Erwerb von Immobilieneigentum durch den Staat - entweder durch direkte finanzielle Förderung oder steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten – ist dazu geeignet, Wohnraum zu schaffen und die Eigentumsquote zu erhöhen. Schließlich ist eigener Wohnraum, der im Alter ab bezahlt ist, der beste Schutz vor Altersarmut und Abhängigkeit. Ohnehin ist die Eigentumsquote in Deutschland mit rund 48 % deutlich niedriger als in vielen anderen europäischen Ländern.

Schließlich sei der Hinweis erlaubt, dass man nur so viele Migranten ins Land lassen darf, für die man auch im Hinblick auf Wohnraum zur Verfügung stellen kann. Alle Maßnahmen der Bundesregierung zur Steuerung der Zuwanderung sind auch aus diesem Grund zu begrüßen. Gerade auf der kommunalen Ebene sind die Auswirkungen der Wohnungsnot bei Migranten besonders erkennbar.

Dabei darf man nicht verkennen, dass nicht nur die Geflüchteten aus Krisengebieten in Arabien oder Afrika mit einem Bleibestatus in unserem Land nach Wohnungen nachfragen, sondern auch Zuwanderer aus Osteuropa, die im Rahmen der Arbeitsmigration zum Beispiel nach Bayern kommen, weil es hier gute Beschäftigungsmöglichkeiten gibt.

Die staatlichen Förderungsprogramme für den sozialen Wohnungsbau sind sicherlich ein geeigneter Ansatz, sowohl kommunale als auch private Investoren zu animieren, Wohnungen zu bauen.

Der Gemeinderat Ernsgaden hat daher beschlossen, die Errichtung einer barrierefreien Seniorenwohnanlage weiterzuverfolgen. Dafür gibt es derzeit sehr gute staatliche Förderprogramme, die die Finanzierung erleichtern.

Damit kann man zum einen älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern ermöglichen, eine seniorengerechte barrierefreie Wohnung zu bekommen und im Ort wohnen zu bleiben. Wenn durch entsprechende Umzüge von Senioren in kleinere Wohnungen dann größere Immobilien (zum Beispiel Häuser mit Gärten, die von Einzelpersonen bewohnt werden) frei werden, kann im Gegenzug als zusätzlicher Nutzen Wohnraum für Familien geschaffen werden.

Der Gemeinderat hat diesbezüglich zugestimmt, für das Grundstück am ehemaligen Bauhofgelände an der Graf-Ernest-Straße eine städtebauliche Voruntersuchung durchzuführen. Damit will man Vorschläge für eine optimale Planung und Bebauung erhalten.

Unabhängig davon weist die Gemeinde auch weiterhin Baugebiete aus, um  Grundstücke zu generieren,  die dann - möglichst im Rahmen des Baulandmodells –der Bevölkerung für den Wohnungsbau zur Verfügung gestellt werden können.  Das Baugebiet Mittergret IV ist demnächst fertig.  Ein weiteres Baugebiet „an der Hochstraße“  ist in Vorbereitung.

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