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Gemeinde Ernsgaden  |  E-Mail: info@ernsgaden.de  |  Online: http://www.ernsgaden.de

Mit dem Pilzkopfzapfen gegen Einbrecher

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16 Sekunden braucht ein Profi-Einbrecher, um ein "normales" Fenster von außen aufzuhebeln. "Bei einem Fenster mit Pilzkopfzapfenverriegelung braucht er wesentlich länger oder er gibt seinen Versuch in ein Haus einzudringen ganz auf", betonte Polizeihauptkommissar Kay Heller bei einer Informationsveranstaltung der Gemeinde Ernsgaden in Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Geisenfeld. Gerade jetzt sei das Thema „Einbruch“ wieder interessant, weil es vor allem für Banden aus Osteuropa eine „Saison" gebe und da gehören die Monate November und Dezember bis Weihnachten auf jeden Fall dazu. Zeiten, in denen die Bewohner vermeintlich außer Haus sind und die Dämmerung seien „besonders problematisch“. Orte an überregionalen Verkehrswegen, auf denen die Einbrecher schnell das Weite suchen können, seien besonders betroffen. Das Ziel aller Bemühungen der Eigentümer in Zusammenhang mit der Haustechnik müsse sein, dem Einbrecher „das Leben so schwer wie möglich zu machen und ihn schließlich davon abzuhalten, in ein Gebäude einzudringen. "Hauptangriffspunkte" seien die Türen und Fenster im Erdgeschoss, insbesondere Terrassentüren. „In erster Linie auf sind die Einbrecher dabei Geld, Gold und Schmuck aus", informierte der Experte die rund 50 Zuhörer im Schleibinger-Saal in Ernsgaden.

 

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Rund 150.000 Einbrüche mit ungefähr 500.000 betroffenen Menschen gibt es in Deutschland jedes Jahr. Im Bereich der Polizeiinspektion Geisenfeld sind es jährlich ca. 30 Einbrüche, zu denen die Polizisten gerufen werden. Neben den materiellen Verlusten gehe es es vor allem um die psychischen Folgen für das Einbruchsopfer mit dem Gefühl, der Einbrecher sei in die Privatsphäre eingedrungen, so Kay Heller. Zehn Prozent der Opfer hätten langfristige psychische Schäden. Der Polizeiexperte riet daher allen anwesenden Interessierten zur Vorsorge mit „präventiven Maßnahmen“. Dazu gehören zum Beispiel ganz simple Hinweise wie ein einsehbares Grundstück mit einem niedrigen Zaun oder auch die Bitte an den Nachbarn, aufmerksam zu sein und Verdächtiges zu melden. Was die Haustechnik betrifft, so könne man die Fenster zum Beispiel mit einer  Pilzkopfzapfenverriegelung nachrüsten und es damit einem Einbrecher wesentlich schwerer machen, über die Fenster oder Fenstertüren in das Haus einzudringen. Mit zusätzlichen Verriegelungen an Rollläden, Haustüren und Kellerfenstern könne man eine gute Wirkung zur Abschottung von Einbrechern erreichen. Auch die Simulation von Anwesenheit durch entsprechende Lichtquellen mit Zeitschaltuhren oder Fernsehstationen schrecke den einen oder anderen Eindringling ab.

Nähere Informationen zum Einbruchsschutz gibt es im Internet und bei der Beratungsstelle der Kriminalpolizei Ingolstadt unter der Tel.-Nr. 0841-9343-3730.

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