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Gemeinde Ernsgaden  |  E-Mail: info@ernsgaden.de  |  Online: http://www.ernsgaden.de

Aus dem Gemeinderat

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Die Feinplanung der Erschließung für das Baugebiet Mittergret IV wurde kürzlich im Gemeinderat Ernsgaden vorgestellt. Wie Bürgermeister Karl Huber mitteilte, entstehen 18 Bauplätze mit einer Größe von ca. 450-650 Quadratmetern. Auch bei diesem Bauabschnitt gibt es wieder die Besonderheit, dass das Niederschlagswasser sowohl von den öffentlichen Straßenflächen als auch das Dachflächenwasser von den Gebäuden über Sickermulden abgeleitet werden muss. Dabei handelt es sich um eine Auflage des Wasserwirtschaftsamts wegen des geringen Abstands zum Grundwasser.  Auch für die privaten Grundstücke  übernimmt die Gemeinde die Versickerung des  Regenwassers. Aus diesem Grund muss auch die Straße höher gelegt und das gesamte Gebiet aufgefüllt werden, was wiederum Auswirkungen auf die Kosten hat. Die Ausgabenfür die straßenmäßige Erschließung und den Kanal werden sich nach einer Berechnung des Planungsbüros Wipfler auf über 700.000 € belaufen, was  einigen  Mitgliedern des Gemeinderats als sehr hoch erschien.  Allgemein wurde darauf hingewiesen, dass die Baukosten in den Zeiten der  herrschenden „Hochkonjunktur“ deutlich gestiegen sind. Die Räte segneten dennoch die Planung ab und beauftragten die Bauverwaltung und das Planungsbüro, die Ausschreibung der Arbeiten durchzuführen. Mit der Erschließung soll im Herbst dieses Jahres begonnen werden, voraussichtlich im Frühjahr stehen die  Grundstücke für die Bebauung zur Verfügung.

Für das Gebäude der Grundschule Ernsgaden gab der Gemeinderat einen barrierefreien Zugang in Auftrag. Dieser wird in der Form eines Treppenlift gestaltet, der vom Eingang bei der Turnhalle zum Schulgebäude fünf Treppenstufen überwindet. Gleichzeitig wird auch die Zwischentüre vom Schulgebäude zur Turnhalle erneuert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 15.000 €.

Aufgrund eines Antrags von Anliegern hat der Gemeinderat jetzt eine Zone 30 für den Bereich der Graf Ernest Straße und des Schulwegs festgesetzt. Wie Bürgermeister Karl Huber betonte, sind damit alle Straßen nördlich der Hauptstraße gleich behandelt, weil es mittlerweile überall eine diesbezügliche Geschwindigkeitsbegrenzung gibt. Die Festsetzung der Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h sei gerade in diesen Wohngebieten sinnvoll, weil dort viele Familien mit Kindern wohnen.

Die Gemeinde wird sich am Leaderprojekt „Nutzungskonzept Seenplatte Feilenmoos“ mit rund 1500 € beteiligen. Da ein Teil des Feilenmoos es im Ernsgadener Gemeindegebiet liegt, wird im Rahmen der Untersuchung auch die bestmögliche weitere Entwicklung für diesen gemeindlichen Bereich aufgezeigt. Dem Vernehmen nach soll im Ernsgadener Teil des Feilenmooses eine eher naturbezogene und landschaftsverträgliche Flächennutzung angestrebt werden.

Wie der Kämmerer der Verwaltungsgemeinschaft Hans Thaller berichtete, muss in Ernsgaden der Konzessionsvertrag zur Stromlieferung neu ausgeschrieben werden. Der bisherige Vertrag war auf 20 Jahre angelegt und wird im Jahr 2019 auslaufen. Aufgrund der gesetzlichen Vorschriften ist ein umfangreiches Ausschreibungsverfahren vorgesehen, mit dem schon in diesem Jahr begonnen werden muss. Die entsprechende Bekanntmachung des Vertragsablaufs und die Modalitäten der neue Ausschreibung wurden vom Gemeinderat genehmigt.

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