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Gemeinde Ernsgaden  |  E-Mail: info@ernsgaden.de  |  Online: http://www.ernsgaden.de

Aus dem Gemeinderat

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Der Gemeinderat Ernsgaden hält an seiner Absicht fest, die Anzahl der Wohneinheiten im so genannten "nicht überplanten Innenbereich" zu begrenzen. Die Räte genehmigten bei ihrer letzten Sitzung die Entwurfsplanung des Architekturbüros Schwarz aus München für den Bebauungsplan Nr. 23 "Ernsgaden Süd-Ost". Erfasst von der Regelung ist der Bereich südlich der der Geisenfelder Straße und östlich der Schulstraße sowie der Bereich südlich des Kapellenwegs. Im Mittelpunkt der neuen Regelung steht, dass für jede Wohneinheit, die gebaut wird 300 m² Grundstücksfläche nachgewiesen werden müssten. Ist ein Grundstück zum Beispiel 1000 m², so können darauf maximal drei Wohnungen oder drei Reihenhäuser errichtet werden.

Obwohl das Thema bereits in einer früheren Sitzung ausführlich diskutiert wurde, gab es im Gemeinderat nochmals einen Austausch der Argumente. Vor allem Gemeinderatsmitglied Hubert Attenberger sprach sich dafür aus, Grundstückseigentümern keinen "Zwang" aufzuerlegen und die Zahl der Wohneinheiten nicht zu beschränken. Andererseits wurde zum Beispiel von FW – Fraktionsvorsitzenden Franz Lembke (FW) betont, dass eine derartige Regelung sinnvoll ist, weil dadurch der Charakter der "alten" Baugebiete einigermaßen erhalten werden könne. Nach seiner Ansicht gibt es im Gemeindegebiet schon jetzt "Negativbeispiele", wo eine Nachverdichtung mit mehreren Wohneinheiten weder "dörflich" noch im Sinne einer guten Nachbarschaft. Gemeinderatsmitglied Ralf Galler (CSU) wies darauf hin, dass die bauliche Entwicklung auch sozial verträglich sein müsse. Die Planung der Gemeinde sollte nach wie vor darauf abzielen, das vor allem Familien mit Kindern hier bauen können und ein gutes Wohnumfeld haben. Und dafür brauche man Platz. Dem schloss sich auch UW – Fraktionschef Günther Thaller an. Er verwies auf die "beengten Verhältnisse", die sowohl auf den Grundstücken als auch auf der Straße entstehen, wenn in großem Umfang "nachverdichtet" wird. Am Ende der Diskussion beschloss der Gemeinderat mit der Gegenstimme von Hubert Attenberger, dass entsprechende Bebauungsplanverfahren und die Beteiligung der Behörden einzuleiten.

 

Zur Kanalisation fasste der Gemeinderat einen weiteren Beschluss. Danach wurde die Verwaltung beauftragt, zum Nachweis der Einleitungsmengen des Ernsgadener Abwassers in die Kläranlage Vohburg Messungen durchführen zu lassen. Dabei handelt es sich eine Auflage des Wasserwirtschaftsamts, die von der Stadt Vohburg mitgeteilt wurde. Nach Schätzung der Bauverwaltung entstehen dafür rund Kosten in Höhe von 20.000 €. Dieser Betrag gefiel einigen Räten nicht und wurde als zu hoch empfunden. Bürgermeister Karl Huber wies jedoch darauf hin, dass dies eine zwingende Vorschrift ist. Man werde mehrere Angebote einholen und dem wirtschaftlichsten Bieter den Auftrag für die Abwassermessung erteilen. Der entsprechende Beschluss erfolgte trotz einiger Bedenken letztlich einstimmig.

Nach der Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses unter dem Vorsitz des zweiten Bürgermeisters Alois Schmelzer stellte der Gemeinderat die Jahresrechnung für das Jahr 2015 mit Einnahmen und Ausgaben in Höhe von rund 4,54 Mio. € fest. Die örtliche Prüfung hatte keine Beanstandungen ergeben. Der Gemeinderat erteilte dem ersten Bürgermeister einstimmig die "Entlastung". Der zweite Bürgermeister dankte der Kämmerei der Verwaltungsgemeinschaft Geisenfeld für die "vorbildliche Kassenführung".

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