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Gemeinde Ernsgaden  |  E-Mail: info@ernsgaden.de  |  Online: http://www.ernsgaden.de

Energiekozept der Gemeinde Ernsgaden

Energiekonzept Header

 

Energetisch in die Zukunft

Das Energiekonzept der Gemeinde Ernsgaden wurde von Peter Keller (Green City Energy AG) und Nina Hehn (KlimaCom) im Rahmen einer Bürgerversammlung vorgestellt. Bürgermeister Karl Huber konnte dazu neben Mitgliedern des Gemeinderats, des Arbeitskreises Energie und zahlreiche Gemeindebürgern auch Rolf Meindl, Susanne Lehner und Angelika Hegele vom Amt für ländlichen Entwicklung in München begrüßen. Ein besonderes Merkmal der Entstehungsgeschichte war die intensive Bürgerbeteiligung beim Zustandekommen des Konzepts.

Wie sich aus dem umfangreichen Gutachten ergibt, beziehen sich 75 % des gesamten Energieverbrauchs auf die Wärme (Heizungen) und 25 % auf den Strom. Bei der Wärmeerzeugung werden bereits über 100 Wärmepumpen eingesetzt, bei der Stromproduktion sind 66 Photovoltaikanlagen in Betrieb, die 16 % des Strombedarfs erzeugen.

Bei den Heizungen wird zur Erreichung der Ziele der Energiewende vorgeschlagen, die Solarthermie (Solaranlagen zur Warmwassererzeugung ) und den Einsatz von Wärmepumpen deutlich auszubauen und vorhandene einsparungspotentiale zu nutzen. In Ernsgaden gibtes eine Vielzahl von älteren Gebäuden, die in energetischer Hinsicht sanierungsbedürftig sind. Anhand einer Wärmedichtekarte wurde erläutert, in welchen Bereichen des Gemeindegebiets wie viel Energie verbraucht wird. Die ermittelten Daten können künftig bei verschiedenen Verfahren, u.a. bei der Aufstellung von Bebauungsplänen und bei der Dorferneuerung verwendet werden.

Die Energiewendeziele beim Strom gehen in die Richtung, die Bevölkerung intensiv zur Verbrauchsreduzierung zu animieren, die Effizienz der Straßenbeleuchtung zu erhöhen und den Ausbau der Photovoltaik zu fördern.

Es wurde vorgeschlagen, "jetzt nicht stehen zu bleiben", sondern zur Umsetzung der Energieziele auf der Basis des Konzepts einen "Runden Tisch" einzurichten. In diesem Gremium sollten der Gemeinderat, der Arbeitskreis Energie, das Amt für ländliche Entwicklung, die Dorferneuerung und die Gemeindeverwaltung vertreten sein.

Bei der Diskussion wurde bemängelt, dass der Staat zwar die Energiewende propagiert, aber zu wenig finanzielle Anreize gibt oder diese schon wieder zurückfährt, z. B. bei der Gebäudesanierung oder bei der Erzeugung erneuerbarer Energien (Stichwort: Photovoltaik).

 

Aus dem Kreis der Versammlung wünschte man sich mehr Hinweise und Beratung auf Zuschussmöglichkeiten.

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